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- Die
Senkung der Preise allein hilft
nichts.
- Konferenzen
jagen sich, Deklarationen, Lippenbekenntnisse und
Beschluesse zu Nachfolgekonferenzen ueberstuerzen
sich: Zur Problematik der hohen Preise der
Medikamente, unerschwinglich fuer arme Menschen in
armen Laendern. Mit der generellen Senkung der Preise
allein ist der globale Misstand aber nicht
behoben.
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- Korrekte
Applikation der Medikamente ist
unabdingbar.
- Eine
korrekte, professionelle und somit auch effektive
Applikation des Medikamentes an den Patienten, auch
den armen, muss gewaehrleistet sein. Auf diese hin
gilt es weltweit hinzuwirken. Eine aerztliche Aufgabe
und Verpflichtung. Nicht nur in Bezug auf das
Individuum, sondern auch auf ganze
Bevoelkerungsgruppen: Unprofessionelle Applikation
foerdert Resistenzbildung der Keime, unprofessionelle
Applikation fuehrt zu schwersten Intoxikationen. Eine
korrekte Applikation kann nur mit korrekten
diagnostischen Mitteln und geschulten Leuten
erfolgen.
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- Und
dort, in armen Laendern, wo fuer die Aermsten eine
professionelle Applikation gewaehrleistet ist, laege
es in der Verantwortlichkeit reicher pharmaceutischer
Konzerne, die Medikamente gratis oder wenigstens mit
tiefen Preisen abzugeben.
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- Beispiel
Antibiotikum ROCEPHIN ROCHE in Kambodscha &endash; ein
trauriges Beispiel
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der
ueberhoehte und die Armen diskriminierende Preis
- Die
Kinderspitaeler Kantha Bopha in Kambodscha , die 80%
der schwerkranken Kinder in Kambodscha versorgen,
haben einen jaehrlichen Bedarf an ROCHE Medikamenten
im Werte von 2 Millionen Schweizerfranken. Wir
beziehen und zahlen diese Medikamente an die Schweizer
Firma Diethelm in Bangkok. Allein das Antibiotikum
Rocephin kostet uns 1,4 Millionen SFR im Jahr. Wir
zahlen die selben Preise (obwohl wir Einfuhr- und
Taxfreiheit vom kambodschanischen Staat geniessen!!!)
wie im Detailhandel der private Kaeufer hier zu zahlen
hat!! Fuer die Medikamente im Detailhandel hat ROCHE
die Einfuhrgebuehren zu bezahlen! Wir erhalten von
ROCHE lediglich einen Mengen - Bonus von 20%! Und
dieser Bonus entspricht haargenau der Einfuhrfreiheit
dank unserem Status einer nicht kommerziellen
humanitaeren Organisation!!(Fuer jede Einfuhr habe ich
9 Briefe an neun Ministerien zu senden!) Mit anderen
Worten: ein Privatkunde, und nur ein reicher, kauft
eine Ampulle Rocephin fuer 10,5 USD, was einem halben
kambodschanischen Monatssalaer entspricht.Der
Verkaeufer erhaelt 40% davon. Ferner bedient sich
ROCHE agressiver Werbemetoden fuer Rocephin, die in
der Schweiz verboten waeren, da Rocephin als
hochpotentes Antibiotikum rezeptpflichtig und
geschuetzt ist. Wunderts da, dass Zweifel und
Verzweiflung aufkommen?
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- Ueber
50% unseres gesamten Jahres Budgets von 9 Millionen
Dollars gehen an Medikamente. Wenn also ein Spender
uns 100 USD stiftet, fliessen ueber 50USD zurueck in
die reiche Welt, die die Medikamente produziert.
Allein ueber 10% unseres gesamten Jahresbudgets gehen
an ROCHE Medikamente .(Exklusive die teuren Reagenzien
fuer die ROCHE Labor Maschinen).
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-
die
schamlose Ausnuetzung der Gesetzlosigkeit und
Korruption in der armen Welt.
- Zum
selben Preis offeriert hier also ROCHE das Rocephin im
Detailhandel. Es ist ueberall erhaeltlich. Ohne
Rezepte. Die kambodschanische Regierung hat es aus
verschiedenen Gruenden noch nicht fertiggebracht, den
Medikamentenverkauf zu schuetzen und wirksam zu
ueberwachen. Das Rocephin ist aber fuer
kambodschanische Verhaeltnisse sehr teuer. So wird der
Patient oft nur mit einer halben Ampulle unzureichend
anbehandelt,
.und das ist genau der Weg,
wie Resistenzen der Keime geschaffen werden, naemlich
durch nicht professionelle , nicht ausreichende
Applikation.
- Ob
eine Behandlung mit Rocephin ueberhaupt indiziert ist
, ist fuer den Produzent, den Verursacher offenbar
unbedeutend.
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- Die
Preise zu senken ist eines , die Verantwortung des
Herstellers, dass die Abgabe nur an Stellen zu
erfolgen hat, wo Professionalitaet und
Sorgfaltspflicht gewahrt ist, waere ein
anderes.
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- Beispiel
Antibiotikum Chloramphenicol in Kambodscha &endash;
ein kriminelles Beispiel
- Franzoesische
Firmen produzieren weiterhin das billige Antibiotikum
Chloramphenicol obwohl es im Westen wegen seiner
Gefaehrlichkeit seit 1970 aus dem Verkehr gezogen
wurde, auch in Frankreich. Franzoesische Firmen haben
es auch in Lizenz gegeben, z.B. auch einer dem
kambodschanischen Gesundheitsministerium eigener
Fabrik. Es erzeugt schwere, toedliche Nebenwirkungen,
wie Knochenmarksaplasie, es erhoeht die Chance des
Kindes, an Leukaemie zu erkranken um das 13 fache.Es
macht schwere isolierte Anaemien, die bei bereits
vorbestehenden Anaemien wegen chronischer Infekte oder
Blutungen fatal sind. Aber es ist billig. Billig genug
fuer die arme Welt. Darum steht es heute noch an
oberster Stelle der Essential Drug List der
Weltgesundheistorganisation (WHO) zur Behandlung
schwerer Infekte bei Kindern. Es wird weiterhin von
namhaften Internationalen Organisationen eingesetzt
und wird weiterhin von der Zentralapotheke der Unicef
in Kopenhagen vertrieben. Da das Medikament sehr
billig ist, ist es jedermann zugaenglich, jedermann
appliziert es nach Belieben
.und damit haben sich
fatale Resistenzen gebildet: 96 % der Thyphus Keime
sind resistent, 75% der Haemophilus Keime , 70% der
Meningococcenkeime. Das Medikament toetet also das
Kind nicht nur aktiv und direkt mit seinen schweren
Nebenwirkungen , es toetet auch indirekt, weil es
nichts nuetzt.
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- Rocephin
ROCHE , momentan die einzige Alternative zum
Chloramphenicol.
- Helfen
Sie uns weiter, dass unser Geld reicht, das billige,
gefaehrliche und nutzlose Medikament Chloramphenicol,
das von namhaften Organisationen nachwievor gebraucht
wird, durch das teure Rocephin zu ersetzen, was
vorderhand noch einzig und allein korrekt und
effizient ist. Verdoppeln Sie Ihre Spende , denn
denken Sie daran: ueber die Haelfte Ihrer Spende
fliesst an die reiche pharmaceutische Industrie. Aber
anders geht es nicht
oder vielleicht doch
einmal?
- Jeder
Franken hilft heilen, retten und vorbeugen. Wir danken
Ihnen.
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- Dr.
Beat Richner PC 80-60 699-1
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- Fuer
weitere Informationen besuchen Sie unserer Homepage
http://www.beat-richner.ch oder sehen Sie sich den
neuen ,beruehrenden Film von Georges Gachaot im Kino
AND
THE BEAT GOES ON.
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