Kambodscha ehrt und verehrt Dr. Beat Richner

Auf Geheiss des Gesundheitsministers wurde die Trauerperiode an den Spitälern von ublicherweise sieben hundert Tage verlängert. Während dieser Zeit strömten Abertausende Menschen in die Spitäler, um Dr. Richner die letzte Ehre zu erweisen.

Dr. Beat Richners letzte Ruhestätte: Die Stupa vor dem köngilichen Kantha-Bopha-Kinderspital Jayavarman 7 in Siem Reap.

Am 5. Dezember des vergangenen Jahres kehrte die Urne mit der Asche von Beat Richner in sein geliebtes Kambodscha zurück.


Der Vizepremierminister persönlich nahm die Urne am Flughafen von Siem Reap von Dr. Richners Schwester und dem Präsidenten der Stiftung entgegen.


Die Urne wurde auf einem reich geschmückten Wagen, von buddhistischen Mönchen begleitet, durch ganz Siem Reap gefahren. Die Strassen waren komplett gesperrt worden, sodass der Konvoi ungehindert die 10 km zum Spital fahren konnte. Es säumten Tausende Personen die Strassen, Hunderte Schulkinder in regelmässigem Abstand und einer Lotusblute in der Hand verneigten sich vor dem Trauerzug.


An den Zeremonien im Spital nahmen zeitweise gleichzeitig 700 Mönche teil.


Auch ihre Majestäten der König von Kambodscha und die Königinmutter sprachen vor dem fur Beat Richner erbauten Stupa mehrere Gebete.


Trotz diesen Feierlichkeiten funktionierten die Spitäler wie an jedem anderen Tag. Die Mitarbeiter hätten gerne an den Feierlichkeiten teilgenommen, wussten aber, dass Dr. Richner wenig erfreut gewesen wäre, wenn seinetwegen die Disziplin missachtet worden wäre.


Es gilt nun das hohe Niveau der medizinischen Versorgung weiter zu halten.

Dies gelingt unter anderem mit Hilfe von ausländischen Spezialisten, die jeweils

in 1–2-wöchigen Missionen neue Methoden einfuhren. Es kommt dies in erster Linie den kranken Kindern zugute, zeigt aber auch den Mitarbeitern und auch dem Gesundheitsminister, dass Dr. Beat Richners Stiftung, trotz des Fehlens seines Grunders, ganz in dessen Sinn weitermacht und investiert. Allen ist jedoch bewusst, dass dies nur dank den Spenden vorwiegend aus der Schweiz möglich ist. Es zeigt sich aber auch eine sehr erfreuliche Zunahme der Spenden aus Kambodscha, als Ausdruck der dankbaren

Anerkennung.


Jeder Franken hilft heilen, retten und vorbeugen

Dr. iur. René Schwarzenbach, Präsident,

Dr. med. Peter Studer, Vizepräsident, CEO

Stiftung Kinderspital Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner,

PC 80-60699.1, IBAN Nr. CH98 0900 00008006 0699 1

www.beat-richner.ch, www.facebook.com/dr.beat.richner

Im Januar 2019

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