Herzlich willkommen, lieber Frederik
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- vor 38 Minuten
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Ab April 2026 ergänzt Frederik unser Team in Kambodscha. Der Medizinstudent arbeitet für zwei Monate in unserem Kinderspital in Siem Reap. Hier stellt er sich gleich selber vor.

Frederik Banerjee, 24, Basel
Ich habe mich für das Medizinstudium entschieden, weil mich die Naturwissenschaften schon früh begeistert haben. Die Medizin bietet die Möglichkeit, sowohl wissenschaftlich zu arbeiten als auch direkt mit Patientinnen und Patienten in Kontakt zu stehen und sie in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten. Gerade diese Verbindung von Forschung und klinischer Tätigkeit macht das Fach für mich besonders spannend, da immer wieder neue Perspektiven eröffnet werden und kontinuierliches Lernen erforderlich wird. Zudem bietet die Medizin ein sehr breites und vielseitiges Spektrum an Fachrichtungen und Entwicklungsmöglichkeiten, was mir erlaubt, meinen eigenen Interessen nachzugehen und mich im Laufe der Zeit weiter zu orientieren.
Der Einsatz in den Kantha Bopha-Spitälern interessiert mich vor allem deshalb, weil ich die Gelegenheit bekomme, Medizin in einem ganz anderen Kontext zu erleben. Ich finde es spannend, ein neues kulturelles Umfeld kennenzulernen und Einblicke in ein Gesundheitssystem zu gewinnen, das sich in vielerlei Hinsicht von dem unterscheidet, was ich bisher kenne. Besonders wichtig ist mir dabei auch, ein besseres Verständnis für globale Gesundheitsunterschiede zu entwickeln und meinen eigenen Blickwinkel zu erweitern.
Für die zwei Monate vor Ort erwarte ich, sowohl fachlich als auch persönlich viele wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte die Gelegenheit nutzen, meine klinischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln und mein theoretisches Wissen im praktischen Alltag anzuwenden und zu vertiefen. Gleichzeitig hoffe ich, ein besseres Verständnis dafür zu gewinnen, wie medizinische Versorgung unter anderen strukturellen und kulturellen Bedingungen funktioniert.
Am meisten freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit dem lokalen Team. Der direkte Austausch mit Patientinnen und Patienten aus einer anderen Kultur ist für mich ebenfalls eine besonders bereichernde Erfahrung. Ich habe aber auch einen gewissen Respekt vor den sprachlichen und kulturellen Unterschieden sowie vor den möglicherweise schwierigen Situationen, mit denen ich konfrontiert werde. Ich sehe diese Herausforderungen jedoch als wichtigen Teil des Einsatzes und als Chance, daran zu wachsen und meinen Horizont zu erweitern.




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