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Das Problem mit den Füssen von Chetra Ma

  • stiftungkanthaboph
  • 20. Jan. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Chetra Ma ist ein Junge, der aufgrund seines Klumpfusses vor grossen Herausforderungen steht. Das Gehen fällt ihm schwer, da die Deformität dazu führt, dass seine Füsse nach innen gedreht sind. Das erschwert es ihm, das Gleichgewicht zu halten und sich bequem zu bewegen. Dies beeinträchtigt nicht nur seine Mobilität, sondern schränkt auch seine Fähigkeit ein, an Aktivitäten mit anderen Kindern teilzunehmen.

 

Der Junge begann die Behandlung im Alter von ein bis zwei Monaten in Phnom Penh. Seine Grossmutter hielt sich jedoch nicht an das vorgeschriebene Behandlungsprotokoll, das für eine frühzeitige und wirksame Behandlung des Klumpfusses entscheidend ist. Sie brachte ihn aus unerklärlichen Gründen schliesslich ins Jayavarman 7 (Kantha Bopha-Krankenhaus) in Siem Reap. Die Ärzte vermuten, dass die Grossmutter den Ärzten in Phnom Penh nicht vertraut hatte.

 

Der Junge wird nun in Siem Reap behandelt. Doch es besteht die Befürchtung, dass die Verzögerung die Wirksamkeit der konservativen Therapie beeinträchtigen könnte – da diese am erfolgreichsten ist, wenn sie frühzeitig begonnen und konsequent durchgeführt wird. Sollte die konservative Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringen, könnten chirurgische Eingriffe wie eine Sehnenverlagerung oder eine Osteotomie erforderlich sein.

 

Beide Beine wurden jetzt eingegipst, um die Deformität zu korrigieren. Diese Methode wird häufig verwendet, um die Füsse nach und nach in eine natürlichere Ausrichtung zu bringen. Die Gipsverbände werden in der Regel wöchentlich gewechselt, um die Position des Fusses langsam anzupassen. Nach mehreren Wochen im Gips könnte der Junge auch einen kleinen Eingriff namens Tenotomie durchlaufen: Dabei wird die straffe Achillessehne gelöst, gefolgt von einer weiteren Gipsperiode. Nach dem Entfernen der Gipsverbände wird der Junge eine Schiene tragen, um die Korrektur zu erhalten und einem Rückfall vorzubeugen.

 

Ich war begeistert, selbst die Gipsverbände anlegen zu können, und war so glücklich, dem kleinen Jungen zu helfen. Ich hoffe, dass er sich schnell erholt und bald wie andere Kinder in seinem Alter laufen und spielen kann.





1 Kommentar


guest
17. Jan.

Die Skulptur von Chetra Ma steht nicht nur für ein individuelles Schicksal, sondern ist ein integraler Bestandteil des architektonischen Konzepts der Kantha-Bopha-Spitäler. Dr. Beat Richner verstand instinktiv, was heute unter dem Begriff Evidence-Based Design erforscht wird. In klinischen Umgebungen reduziert Kunst den Cortisolspiegel der Patienten. Wer sich für die funktionale Gestaltung von Räumen interessiert, findet bei diesem Angebot passende Elemente für eine beruhigende Atmosphäre. Ein wenig beachteter Faktor in der Spitalarchitektur ist die visuelle Ruhe. In den oft hektischen Krankenhausfluren Kambodschas dienen vertikale Elemente – seien es Skulpturen oder hochwertige Textilien – als visuelle Ankerpunkte. Diese helfen Kindern, sich in einer fremden Umgebung zu orientieren und Angstzustände zu mindern.

Die Rolle der Textur und Akustik in Heilräumen


Während die Skulptu…


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