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Ein Erbe, das Generationen verbindet

  • stiftungkanthaboph
  • 26. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. März

In den acht Wochen, die wir als Medizinstudierende in Siem Reap verbringen durften, haben wir gelacht, geweint, gelernt und vor allem verstanden, welch gewaltiges Erbe Beat Richner und Peter Studer hier hinterlassen haben.


Egal, wo wir hinkamen oder mit wem wir sprachen – die Spitäler, benannt nach der früh verstorbenen Prinzessin Kantha Bopha, sind im Bewusstsein der Bevölkerung fest verankert. Die Offenheit, mit der wir empfangen wurden, und die tiefe Dankbarkeit, die uns stellvertretend für die Gründer und die grosszügigen Spenderinnen und Spender aus der Schweiz entgegengebracht wurde, hat mich tief beeindruckt.



Wissenstransfer auf Augenhöhe

Ein Grundpfeiler des fortlaufenden Schweizer Engagements sind die regelmässigen medizinischen Missionen in den Spitälern der Kantha Bopha-Stiftung. Wir hatten das Glück, gleich drei dieser Einsätze begleiten zu dürfen. Es war faszinierend, zu beobachten, wie medizinisches Wissen trotz sprachlicher und kultureller Barrieren erfolgreich vermittelt wird. Zwei Erkenntnisse sind mir dabei besonders geblieben:


  • Lernen ist keine Einbahnstrasse: Der Wissenstransfer findet in beide Richtungen statt. Während wir neue therapeutische Ansätze oder Guidelines mitbrachten, ist der Erfahrungsschatz des lokalen Personals – zum Beispiel in der operativen Geburtshilfe mit jährlich rund 20'000 Geburten – schlichtweg unerreicht.


  • Anpassung statt Resignation: In der kurzen Zeit lernten wir, die lokalen Begebenheiten besser zu verstehen. Begrenzte Ressourcen bedeuten nicht, dass man Abstriche bei der Qualität macht. Es bedeutet, kreativ zu werden, neue Wege zu gehen und niemals aufzugeben.

 


Was ich mit nach Hause nehme

Ich bin zutiefst dankbar für die Eindrücke, die ich in Kambodscha sammeln durfte. Die strahlenden Gesichter der Kinder, die offenen Herzen der Familien und der unerschütterliche Humor des Personals werden mich noch lange begleiten.


Kambodscha hat eine bewegte, oft schmerzvolle Geschichte – und doch begegneten uns die Menschen mit einer Fröhlichkeit und Herzlichkeit, die mich demütig werden lässt. Wenn ich eines Tages das Geheimnis hinter dieser Lebensfreude entschlüssle, werde ich es noch so gerne teilen. Bis dahin bleibt mir nur ein tief empfundenes:


arkoun chraen! (អរគុណច្រើន)

Daniel




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