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Herzlich willkommen, liebe Anaëlle, Melina, Sina und lieber Romain

  • stiftungkanthaboph
  • 1. Aug.
  • 6 Min. Lesezeit

Ab August 2026 ergänzen Anaëlle und Sina unser Team in Siem Reap. Und mit Melina und Romain stehen erstmals Studierende in Phnom Penh im Einsatz. Hier stellen sie sich alle gleich selbst vor.



Anaëlle Hurni, 24, Zürich


Irgendwie war es für mich immer klar, dass ich Medizin studieren möchte. Ich wollte etwas erlernen, das mich auch noch in 20, 40 oder 60 Jahren begeistern und nie langweilen würde. Mein grösstes Vorbild in diesem Bereich ist mein Vater, der selbst als Hausarzt in Zürich arbeitet. Durch ihn habe ich mich relativ früh mit der Medizin auseinandergesetzt. Ich habe an ihm immer bewundert, dass er in erster Linie den Menschen behandelt und nicht einfach die Diagnose. Ebenso berühren mich die langjährigen, vertrauensvollen Beziehungen, die er zu seinen Patientinnen und Patienten pflegt. 


Ich bin gespannt darauf, zwei Monate in Kambodscha zu leben und zu arbeiten, auf die Kultur, auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede, auf ein Land, das unter anderem von einer tieftraurigen Geschichte geprägt ist. Mich nimmt es Wunder, wie die Philosophien Beat Richners im Kantha Bopha-Spital heute noch umgesetzt und gelebt werden: kostenfreie Behandlung, Gerechtigkeit, Ausbildung lokaler Fachkräfte und Qualität – trotz wirtschaftlicher Realität. 


Die einzigen Erwartungen, die ich an diese zwei Monate im Kantha Bopha-Spital habe, richte ich an mich selbst: dass ich mit offenen Augen und offenem Herzen in diese Zeit hineingehe, dass ich dort helfe, wo ich gebraucht werde, dass ich mich zurücknehme, wo Zurückhaltung angebracht ist, dass ich lerne, was mir die Menschen in Kambodscha beibringen, und dass ich die Geschichten, die ich dort erlebe, nicht vergesse. 


Bedenken habe ich am ehesten aufgrund der Sprachbarriere – ob ich trotz dieser zu den Kindern und Müttern durchdringen kann. Im Vordergrund steht für mich aber die Freude auf das Land, die Küche, die Geschichten und vor allem auf die Menschen, die ich kennenlernen werde: Auf die Kollegen und Mitarbeiterinnen im Spital, auf die Familien, die werdenden Mütter und vor allem darauf, in die Universen der Kinder eintauchen zu dürfen. "But the life of every single child - the whole reason behind the ward rounds and meetings, the ordering of medicines and training of staff - is a universe."*


*Beat Richner, Ambassador – Between Life and survival, 2009



Melina Brandenberger, 25, Stetten SH


Schon als Kind wusste ich, dass ich später im medizinischen Bereich arbeiten möchte. Mich hat der menschliche Körper schon immer fasziniert, und ich wollte verstehen, wie Krankheiten entstehen und wie man Menschen helfen kann. Besonders wichtig ist mir der direkte Kontakt zu Patientinnen und Patienten. Ich schätze es, Menschen in schwierigen Situationen zu begleiten und mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten einen positiven Beitrag zu ihrer Gesundheit zu leisten. Das Medizinstudium verbindet für mich wissenschaftliches Interesse mit dem Wunsch, anderen zu helfen.


Mich reizt vor allem die Möglichkeit, das Gesundheitssystem eines anderen Landes kennenzulernen und zu erleben, wie medizinische Versorgung unter anderen Voraussetzungen organisiert wird. Ich freue mich darauf, Einblicke in den klinischen Alltag eines Kinderspitals in Kambodscha zu erhalten und von den dortigen Fachpersonen zu lernen. Gleichzeitig interessieren mich der kulturelle Austausch und die Gelegenheit, meinen Horizont sowohl fachlich als auch persönlich zu erweitern.


Ich erwarte, viele neue Eindrücke und wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Ich hoffe, mein medizinisches Wissen erweitern zu können und gleichzeitig viel über die Kinderheilkunde sowie die Arbeit in einem internationalen Umfeld zu lernen. Darüber hinaus wünsche ich mir, die Kultur und den Alltag in Kambodscha besser kennenzulernen und meine interkulturellen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Ich denke, dass mich diese zwei Monate sowohl persönlich als auch beruflich prägen werden.


Am meisten freue ich mich darauf, eine neue Kultur kennenzulernen, mit den Mitarbeitenden und Patientinnen und Patienten in Kontakt zu kommen und viele neue Erfahrungen zu sammeln. Ich sehe den Aufenthalt als eine besondere Gelegenheit, sowohl medizinisch als auch persönlich zu wachsen. Etwas Respekt habe ich vor der Sprachbarriere und den kulturellen Unterschieden, da diese die Kommunikation im Alltag und im Spital erschweren könnten. Ich bin jedoch motiviert, offen auf neue Situationen zuzugehen, und glaube, dass ich mit Geduld, Offenheit und der Unterstützung des Teams diese Herausforderungen gut meistern kann.



Sina Marugg, 24, Andeer GR

 

Ich kann mich gar nicht mehr an den Moment erinnern, als ich mich dazu entschieden habe, Medizin zu studieren. Während der Zeit im Gymnasium habe ich mich für die unterschiedlichsten Fächer begeistern können und hatte immer Freude daran, etwas Neues zu lernen. Als ich dann in meinem letzten Jahr im Gymnasium eine Schnupperwoche im Spital absolvieren durfte, war für mich spätestens klar, dass ich unbedingt Medizin studieren möchte. Nun bin ich bald am Ende meines Studiums angelangt und die Faszination für die Medizin und die Freude, anderen Menschen helfen zu dürfen, ist geblieben und bestätigt mir jeden Tag aufs Neue, welch tollen, aber teilweise herausfordernden Beruf wir ausüben dürfen.

 

Beat Richner war mir bereits zu Schulzeiten ein Begriff. Das beeindruckende Werk, das er aufgebaut und hinterlassen hat, zeigt, wie viel Gutes entstehen kann, wenn wir gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Im Kinderspital in Siem Reap mitarbeiten und lernen zu dürfen, sehe ich als grosse Chance. Ich freue mich darauf, nicht nur mehr über die Pädiatrie, die Geburtshilfe und den Klinikalltag in einem anderen Land zu erfahren, sondern auch die Menschen vor Ort und ihre Geschichten kennenlernen zu dürfen.

 

Erwartungen für meine Zeit in Kambodscha habe ich eigentlich keine. Mein Wunsch ist es vielmehr, nach zwei Monaten mit einem Koffer voller lehrreicher Erfahrungen, Begegnungen, Erinnerungen und neuen Freundschaften in die Schweiz zurückzukehren.

 

Ich freue mich darauf, in eine neue Kultur eintauchen zu dürfen, hautnah miterleben zu können, wie die Kinder vor Ort betreut und behandelt werden. Besonders gespannt bin ich auf die Begegnungen mit den Menschen, die ich während dieser Zeit kennenlernen darf. Etwas Respekt habe ich schon vor einer möglichen Sprachbarriere mit den Kindern und ihren Angehörigen. Gleichzeitig bin ich überzeugt davon, dass Kommunikation weit über Worte hinausgeht und es mir hoffentlich gelingen wird, Vertrauen und einen guten Zugang zu den Kindern aufzubauen.



Romain Escher, 24, Bern

 

In meinem Alltag schätze ich vor allem Abwechslung, neue Begegnungen und die Möglichkeit, ständig dazuzulernen. Als ich mich gegen Ende meiner Gymnasialzeit für ein Studium und einen Beruf entscheiden musste, suchte ich nach Abwechslung, neuen Begegnungen mit verschiedensten Menschen sowie der Gelegenheit, immer etwas Neues zu lernen. Und da kam die Medizin in den Fokus, die genau diese Aspekte unter anderem vereinen kann: täglicher Kontakt mit unterschiedlichsten Menschen, die stetig fortschreitende Forschung und kein Tag, der dem anderen gleicht. Während meines Pflegepraktikums nach dem Gymnasium erhielt ich einen ersten Einblick in den Spitalalltag. Dabei wurden meine Erwartungen an die Abwechslung bereits übertroffen. Die Zeit war spannend, lehrreich und ich lernte viele tolle Menschen kennen. Für mich war klar, dass ich diesen Weg einschlagen wollte. So meldete ich mich für den Numerus Clausus an und begann wenig später mein zweisprachiges Medizinstudium in Deutsch und Französisch an der Universität Freiburg.

 

Während der Planung meines Wahlstudienjahres kam schon früh der Wunsch in mir auf, einen Teil meiner Praktika im Ausland zu machen sowie einen vertiefteren Einblick in die Pädiatrie zu bekommen. Als sich die Gelegenheit ergab, in Kambodscha einen Einblick in die Pädiatrie zu erhalten, musste ich deshalb nicht lange überlegen.

Mich reizt besonders die Möglichkeit, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige in einem völlig anderen Gesundheitssystem kennenzulernen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, in einem internationalen Team zusammenzuarbeiten und einen Einblick in eine neue Kultur, Gesellschaft und Lebensweise zu erhalten. Ich bin gespannt darauf, wie Medizin in einem anderen Teil der Welt gelebt wird und welche Erfahrungen ich dabei sammeln darf.

 

Ich bin überzeugt, dass mich die zwei Monate in Kambodscha sowohl fachlich als auch persönlich weiterbringen werden. Besonders interessiert mich, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es im Vergleich zur Medizin in der Schweiz gibt. Vor allem der Umgang der Fachpersonen mit den Patientinnen und Patienten sowie die gesellschaftliche Einstellung zu Krankheit und Genesung faszinieren mich.

Bereits während meiner Praktika in der Deutsch- und Westschweiz sind mir Unterschiede im klinischen Alltag und im Umgang mit Krankheit und Medizin von Seiten der Patientinnen und Patienten aufgefallen. Wie werden sich wohl diese Aspekte zwischen zwei Ländern unterscheiden, die geografisch und kulturell so weit voneinander entfernt sind?

 

Am meisten freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden des Kinderspitals und auf spannende Gespräche über Medizin und ihre Zukunft in unseren Ländern. Gleichzeitig möchte ich das Land entdecken, verschiedene Regionen bereisen und natürlich auch die kambodschanische Küche kennenlernen – schliesslich führt jede Reise auch ein Stück weit über den Magen!


Die Herausforderung in diesem Praktikum wird sicherlich die Kommunikation mit dem Fachpersonal sowie die Kommunikation mit den Patientinnen, Patienten und deren Eltern oder Angehörigen sein. Bisher war ich nur selten in einer Situation, in der ich mich nicht direkt mit meinem Gegenüber verständigen konnte. Gerade diese Herausforderung sehe ich aber auch als Chance: Sie wird mich lehren, andere Wege der Kommunikation zu finden und noch bewusster auf nonverbale Signale zu achten sowie über andere Wege kommunizieren zu können.

1 Kommentar


Krystal
Krystal
vor 2 Tagen

Hallo zusammen! Ich bin über ein Sportforum auf spielbank bad dürkheim gestoßen, wo in Deutschland über Seiten diskutiert wurde, die auch mit langsameren Internetverbindungen gut funktionieren. Da mein WLAN ständig Probleme macht, hat mich das sofort angesprochen. Ich habe die Seite an einem regnerischen Abend ohne große Erwartungen geöffnet, aber die Seiten luden überraschend schnell, obwohl meine Verbindung nicht die beste war. Am besten gefiel mir, dass ich nicht ewig nach den gewünschten Spielen suchen musste. Während einer Session verlor ich ständig kleine Einsätze und war kurz davor, für den Abend aufzuhören, als ich plötzlich Glück hatte und ein Bonusspiel das Blatt wendete. Ich blieb viel zu lange wach, weil ich es kaum fassen konnte, dass sich mein Glück endlich…

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