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Herzlich willkommen, lieber Marco

  • stiftungkanthaboph
  • vor 7 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Ab Juli 2026 ergänzt Marco unser Team in Kambodscha. Der Medizinstudent arbeitet für zwei Monate in unserem Kinderspital in Siem Reap. Hier stellt er sich gleich selber vor.



Marco Sallenbach, 28, Wiesendangen ZH

Schon früh hat mich die Medizin begeistert. Mich fasziniert, wie sich naturwissenschaftliches Wissen mit Menschlichkeit verbinden lässt. Ich schätze den engen Kontakt mit Patientinnen und Patienten und die Möglichkeit, ihre Geschichten kennenzulernen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Gleichzeitig liebe ich die Vielseitigkeit des Fachs, wobei man nie auslernt und sich fachlich wie persönlich ständig weiterentwickeln kann. Genau diese Kombination hat mich zum Medizinstudium geführt.

Für mich ist dieser Einsatz in Kambodscha eine besondere Kombination aus Sinn und persönlicher Entwicklung. Ich möchte dort helfen, wo medizinische Ressourcen begrenzt sind und mein Einsatz einen Unterschied machen kann. Es bedeutet mir viel, Teil der Arbeit von Beatocello zu sein und die Werte dieses Projekts aktiv mitzutragen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, in einem buddhistisch geprägten Land zu leben, eine andere Kultur kennenzulernen und an dieser Erfahrung persönlich zu wachsen.

Ich gehe ohne grosse Erwartungen in diesen Einsatz. Ich möchte mit offenen Augen und Ohren unterwegs sein, möglichst viel lernen und die Erfahrungen vor Ort wie ein Schwamm aufsaugen. Besonders freue ich mich darauf, die Menschen kennenzulernen, mich von ihnen inspirieren zu lassen und die lokalen Früchte zu probieren.

Am meisten freue ich mich darauf, die Kinder vor Ort kennenzulernen. Ich hoffe, dass es mir gelingt, trotz der Sprachbarriere mit ihnen in Kontakt zu kommen und mit ihnen zu lachen, besonders dann, wenn sie gesund nach Hause gehen können. Und ich gebe zu: Ich freue mich auch sehr darauf, die kambodschanische Küche zu entdecken.

Sorgen im eigentlichen Sinn habe ich keine. Ich weiss aber, dass es emotional herausfordernde Momente geben wird, insbesondere dann, wenn eine Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringt oder die medizinischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Gerade wenn Kinder betroffen sind, gehen mir solche Schicksale besonders nahe.

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