Herzlich willkommen!
Gleich fünf neue Studierende ergänzen ab November 2026 unsere Teams vor Ort. Jérôme, Joel und Mansi arbeiten in Siem Reap mit. Aline und Lynn stehen in Phnom Penh im Einsatz. Hier stellen sie sich gleich selbst vor.

Aline Sroka, 24, Uetikon ZH
Was ich einmal werden will, wenn ich gross bin, das weiss ich manchmal heute noch nicht so genau 😊. Die Medizin vereint auf jeden Fall vieles, was mir Freude bereitet: die Faszination für Zusammenhänge in unserem Körper, Menschen und ihre Geschichten und die Aussicht auf eine Tätigkeit, die mir Sinn gibt. Ich habe in meiner Freizeit oft und intensiv mit Kindern und Jugendlichen zusammengearbeitet und kann mir gut vorstellen, eines Tages in der Pädiatrie zu arbeiten.
Nebst Momenten, in denen man sich motiviert und mit Leidenschaft der Materie widmet, ist das Studium manchmal auch eine Büetz. Umso mehr möchte ich darum bemüht sein, nicht im Tunnel der Zielstrebigkeit zu verharren, sondern weitsichtig zu sein. Medizin ist so viel mehr als das blosse Verständnis unseres Körpers. Das Praktikum in Kambodscha hat mich deshalb von Anfang an begeistert. Ein anderes Gesundheitssystem kennenzulernen und in das Lebenswerk von Beat Richner einzutauchen, ist sicherlich eine besonders wertvolle Möglichkeit. Ich erachte es als Privileg, seine wahrgewordene Vision erleben zu dürfen, Neues zu sehen, Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, die vielleicht ganz anders sind als unsere Geschichten, vielleicht aber auch nicht.
Die Hoffnung, meinen Horizont erweitern zu können und vielleicht mit meiner Zeit auch einen kleinen Beitrag zu leisten, gab mir den Mut, in diese grosse unbekannte Stadt zu reisen. Manchmal frage ich mich schon, ob ich mich denn da zurechtfinden werde und wie ich diese bestimmt vielen neuen Eindrücke verarbeiten werde. Schon in jedem Schweizer Spital läuft ja alles ein bisschen anders. In meinem Wahlstudienjahr konnte ich mein Rucksäckli bereits mit einigen Erfahrungen füllen. Ich erhoffe mir, dieses in Kambodscha noch mit vielen fachlichen, kulturellen, persönlichen und vor allem bleibenden Erfahrungen weiter zu bepacken. Ich bin gespannt, was auf mich zukommt!

Jérôme Huber, 26, Zürich
Schon während meiner Schulzeit hat mich die Medizin sehr interessiert. Biologie war am Gymnasium mein Lieblingsfach und bis heute fasziniert mich, wie der menschliche Körper funktioniert. Besonders spannend finde ich dabei das analytische «Detektivspielen»: aus verschiedenen Symptomen und Befunden Schritt für Schritt herauszufinden, was dahintersteckt. Meine ältere Schwester, die als Infektiologin arbeitet, ist für mich bis heute ein wichtiges Vorbild. Durch sie habe ich schon früh Einblicke in die Medizin bekommen und erlebt, wie vielseitig und sinnstiftend dieser Beruf sein kann.
Vor meinem Studium durfte ich bereits drei Monate im Kinderspital Zürich auf der Neonatologie und Intensivstation mitarbeiten. Besonders spannend fand ich die Einblicke in den Schockraum und die Kardiochirurgie. Zudem habe ich vor Kurzem zwei Monate am Swiss Tropical and Public Health Institute in Basel gearbeitet, wodurch mein Interesse an Tropen- und Infektionskrankheiten weiter gewachsen ist. Die Kombination aus Pädiatrie und Tropenmedizin macht den Einsatz im Kantha Bopha für mich besonders reizvoll. Ich freue mich darauf, Krankheitsbilder kennenzulernen, die in der Schweiz eher selten anzutreffen sind, und mehr über die medizinische Versorgung von Kindern in einem anderen Gesundheitssystem zu erfahren.
Da der Einsatz in Siem Reap die letzte Rotation meines Wahlstudienjahres ist, freue ich mich besonders darauf, mein praktisches Jahr mit dieser Erfahrung abzuschliessen. Ich hoffe, einen spannenden Einblick in den klinischen Alltag in Kambodscha zu bekommen und möglichst viel für meine weitere Ausbildung mitzunehmen.
Neben den medizinischen Erfahrungen freue ich mich natürlich auch darauf, Kambodscha und seine Kultur kennenzulernen. Ich bin sehr gerne in Südostasien unterwegs und freue mich besonders darauf, die Natur zu entdecken und die kambodschanische Küche kennenzulernen – insbesondere Amok und Khmer-Currys. In meiner Freizeit stehen Angkor Wat, die Bat Cave in Battambang und das Schnorcheln auf Koh Rong Samloem bereits auf meiner Liste.
Eine Herausforderung wird sicherlich die Sprachbarriere sein. Sich im Spital mit Händen, Füssen und den ersten Khmer-Kenntnissen zu verständigen, stelle ich mir nicht immer einfach vor. Gleichzeitig freue ich mich darauf, mich auf diese neue Situation einzulassen und auch dabei dazuzulernen.

Joel von Fellenberg, 25 Jahre, Zürich
Mein Weg zum Medizinstudium war eigentlich nicht von Anfang an geplant. Nach der Matura wollte ich ursprünglich Film studieren. Während meiner Zeit am Gymnasium habe ich mich aber immer stärker für Sport, Biologie und Chemie interessiert. Besonders spannend fand ich die Humanphysiologie und die Frage, wie der menschliche Körper funktioniert. So bin ich schlussendlich bei der Medizin gelandet.
Was mich besonders fasziniert, ist die Verbindung von Naturwissenschaft und der Arbeit mit Menschen.
Gleichzeitig finde ich es spannend, dass man sich in der Medizin immer wieder mit ethischen und moralischen Fragen auseinandersetzen muss. Es gibt nicht für jede Situation eine klare oder einfache Antwort. Gerade wenn es um Entscheidungen geht, die einen Menschen direkt betreffen, finde ich es wichtig, nicht nur die medizinischen Fakten zu betrachten, sondern auch den Menschen und seine persönliche Situation. Diese Verbindung macht die Medizin für mich sehr abwechslungsreich und herausfordernd. Gleichzeitig finde ich es schön, dass man mit seinem Wissen anderen Menschen helfen kann.
An meinem Einsatz in Kambodscha reizt mich vor allem, Medizin einmal in einem ganz anderen Umfeld erleben zu können. Ich freue mich darauf, neue Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig meine bisherigen Fähigkeiten und Kenntnisse weiterzuentwickeln. Ich bin gespannt darauf, den Spitalalltag in einem anderen Land kennenzulernen und zu sehen, welche Unterschiede, aber vielleicht auch welche Gemeinsamkeiten es zu meinen bisherigen Erfahrungen in der Schweiz gibt. Dass ich dabei in einem der Kinderspitäler von Beat Richner mitarbeiten darf, empfinde ich als grosse Ehre. Es bedeutet mir viel, Teil dieses Projekts zu sein und auf meine Weise einen kleinen Beitrag zu seinem Vermächtnis leisten zu können.
Von den zwei Monaten in Kambodscha erwarte ich vor allem, viel zu lernen, medizinisch, aber auch persönlich. Besonders gespannt bin ich auf den interkulturellen Austausch und darauf, die Menschen vor Ort kennenzulernen. Ich hoffe, viele interessante Begegnungen zu haben, neue Freundschaften zu schliessen und neben all den neuen Eindrücken natürlich auch eine gute Zeit zu erleben. Am meisten freue ich mich darauf, für zwei Monate in eine für mich neue Kultur einzutauchen. Ich bin gespannt darauf, etwas über den Alltag und die Lebensweise der Menschen vor Ort zu erfahren und gleichzeitig auch meine eigene Sichtweise auf gewisse Dinge zu hinterfragen.
Gleichzeitig habe ich auch Respekt vor der neuen kulturellen Erfahrung und davor, mich in einem für mich ungewohnten Spitalumfeld zurechtzufinden. Auch die Grösse des Spitals und die vermutlich ganz anderen Abläufe werden sicher eine Herausforderung sein. Genau solchen Herausforderungen möchte ich mich aber gerne stellen. Ich glaube, dass gerade die Dinge, die am Anfang ungewohnt sind, am Ende oft die Erfahrungen sind, aus denen man am meisten mitnimmt.

Lynn Dedial, 25, Zürich
Ich hab mich für's Medizinstudium entschieden, weil ich schon immer den Kontakt zu unterschiedlichen Menschen geschätzt habe, gerne zuhöre und Patient*innen in teils schwierigen Lebenssituationen unterstützen möchte. Zudem ist es mir ein Anliegen, mit meiner Arbeit einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten.
Für den Einsatz in Phnom Penh habe ich mich beworben, da ich gerne andere Länder bereise und neugierig darauf bin, eine neue Kultur sowie ein anderes Gesundheitssystem kennenzulernen. Da mich die Pädiatrie sehr interessiert und ich bereits Einblicke in einem Schweizer Kinderspital sammeln durfte, bin ich nun gespannt auf die Abläufe und Strukturen in Kambodscha.
Ich gehe relativ erwartungsfrei an diese zwei Monate heran. Ich bin sehr neugierig darauf, was mich erwartet, und freue mich, viel dazuzulernen.
Am meisten freue ich mich darauf, zwei Monate in Kambodscha zu wohnen, wodurch ich die Kultur hoffentlich etwas kennenlerne. Bisher habe ich noch nicht viele Einblicke in andere Gesundheitssysteme gehabt, weshalb ich mich umso mehr auf den Austausch freue, darauf, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen, sowie natürlich auf die Betreuung der kleinen Patient*innen und ihrer Familien.
Etwas unsicher bin ich mir bezüglich der Sprachbarriere und ob diese zu Problemen führen könnte. Ich werde versuchen, ein wenig Khmer zu lernen, bin mir aber bewusst, dass das eine Herausforderung werden wird.

Mansi Pai, 26, Gebenstorf AG
Ich bin in einer indischen Familie aufgewachsen, in der es bisher keine Ärztinnen oder Ärzte gab. Schon als Kind wusste ich, dass ich Ärztin werden wollte, auch weil mein Vater mich immer wieder darin bestärkt hat. Besonders geprägt hat mich mein eigener Kinderarzt, den ich als ruhig, einfühlsam und unglaublich professionell in Erinnerung habe. Ich wollte schon damals gerne so werden wie er. Gleichzeitig war ich immer neugierig, lernte gerne und interessierte mich in der Kantonsschule besonders für Naturwissenschaften und Mikrobiologie. Die Kombination aus wissenschaftlichem Denken, direktem Patientenkontakt und der Möglichkeit, Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten, hat mich schliesslich in meinem Berufswunsch bestärkt.
An meinem Einsatz im Kinderspital Kantha Bopha reizt mich besonders, Medizin einmal ausserhalb des mir vertrauten Schweizer Gesundheitssystems kennenzulernen. Da ich selbst indische Wurzeln habe, interessiert mich auch der kulturelle Kontext, in dem Medizin in anderen Ländern stattfindet. Gleichzeitig verändert sich durch Migration und den Klimawandel auch die Zusammensetzung unserer Patientinnen und Patienten in der Schweiz. Tropenkrankheiten begegnen uns hier zwar weniger häufig, könnten aber in Zukunft eine grössere Rolle spielen. Ich möchte deshalb meinen Horizont erweitern, neue Krankheitsbilder kennenlernen und verstehen, wie kulturelle Unterschiede die Kommunikation und die medizinische Versorgung beeinflussen. Gerade gute Kommunikation und Einfühlungsvermögen sind für mich zentrale Bestandteile einer guten ärztlichen Tätigkeit.
Für die zwei Monate in Siem Reap erwarte ich viele neue Eindrücke und hoffe, möglichst viel von den kambodschanischen Ärztinnen und Ärzten sowie vom gesamten Spitalteam lernen zu dürfen. Ich bin gespannt, wie der klinische Alltag organisiert ist, welchen Herausforderungen die Teams begegnen und welche Erfahrungen ich in meine weitere Ausbildung in der Schweiz mitnehmen kann. Am meisten freue ich mich darauf, mit den Kindern und ihren Familien in Kontakt zu kommen, gemeinsam mit dem Team im Spitalalltag mitzuarbeiten und gleichzeitig ein für mich neues Land und seine Kultur kennenzulernen.
Natürlich habe ich auch Respekt vor dem Unbekannten: einer neuen Umgebung, einer anderen Sprache und einem Gesundheitssystem, das sich in vielerlei Hinsicht von unserem unterscheidet. Gerade diese neue Perspektive sehe ich aber als grosse Chance, fachlich und persönlich dazuzulernen. Ich freue mich sehr auf die bevorstehende Zeit in Siem Reap und darauf, Teil des Kantha Bopha-Teams zu werden.




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